Kochclub-Reise vom 16. – 18. Mai 2025
Vom Kräutergarten bis zur Mörderjagd
Tag 1: Gipfeli, Hüte und Winzerglück
Freitag, 7:00 Uhr morgens – ein magischer Moment: Während die Welt noch am zweiten Kaffee nippte, trafen wir uns auf dem Chilbiplatz in Dietikon.
Erster Halt: Lindenberg im Allgäu. Bevor wir uns geistig den Höhenflügen der Hutkultur widmeten, hiess es erst mal: Gipfeli statt Kopfbedeckung. Im Stadtcafé & Feinbäckerei Zendler stärkten wir uns mit Kaffee und Gebäck – man lernt einfach besser mit Gipfeli im Bauch, das sei wissenschaftlich bewiesen!
Im Deutschen Hutmuseum setzten wir dann nicht nur symbolisch unseren Bildungshut auf, sondern tauchten ein in die faszinierende Welt der Kopfbedeckungen, die uns ein Museumsführer auf eindrückliche Art erklärte. Wer hätte gedacht, dass eine Kopfbedeckung so viele Geschichten hat?
Nächster Programmpunkt: Artemisia Kräutergärten in Stiefenhofen.
Dort schnupperten wir uns durch die duftende Welt der Heilpflanzen. Die Führung war nicht nur informativ, sondern auch olfaktorisch (den Geruchssinn betreffend) ein Erlebnis. Das Mittagessen aus hauseigenen Zutaten war für die einen ein kulinarisches Aha-Erlebnis, andere dachten wohl: „Ich esse später noch eine Wurst!“
Am Spätnachmittag noch ein weiteres Highlight: „Gutsschänke Zum Winzer“ in Nonnenhorn – eine echte Rädlewirtschaft mit Wein direkt vom Winzer und Spezialitäten aus der Umgebung. Die Stimmung war heiter, der Wein herrlich, und die Gastgeberin so gastfreundlich, als wären wir schon seit Jahren Stammgäste.
Danach: Check-in ins wunderschöne Hotel „Haus am See“. Panoramablick, Seebriese, traumhafte Lage – hier hörte man nicht nur das Wasser leise plätschern, sondern auch das Herz laut „Oh, wie schön!“ schlagen. Ein Ort, an dem nicht nur der Wein reift, sondern auch die Seele baumelt.
Tag 2: Mörderische Spannung & stilvolle Rückfahrt
Der Samstag begann mit einem Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen liess. Anschliessend wagten wir uns in die Tiefen der Deutschen Bahnverbindungen (inklusive der klassischen Verspätung). Unser Ziel: Lindau.
Dort wurde es spannend: „Krimispiel durch die Altstadt“! In zwei Gruppen (Männer vs. Frauen bzw. Hobbyermittler vs. Shopping-Scouts) jagten wir den Mörder quer durch Lindau. Ein historischer Parcours voller Hinweise, Spurenlesen und Interpretationen à la „Ich habe das im Tatort auch schon mal gesehen!“. Wer am Ende das Rätsel zuerst löste, wird noch heute diskutiert. Beide Teams beanspruchten natürlich den ersten Platz.
Danach gab’s eine kleine kulinarische Energiezufuhr, gefolgt von individuellen Highlights: Die Damen stürmten Lindau’s Boutiquen, die Herren orientierten sich… äh… flanierten in aller Ruhe durch die Altstadt und suchten das nächste Restaurant mit Bierausschank. Die Rückfahrt nach Nonnenhorn per Schiff. Ein wenig vom Wind zerzaust, trudelten wir wieder an unserem Seeufer-Paradies ein und liessen den Tag bei einem köstlichen Abendessen gemütlich ausklingen.
Tag 3: Stretching light – Kultur heavy
Sonntagmorgen, für die Frühaufsteher und Bewegungsfreudigen unter uns (gerüchteweise waren das nicht alle), gab’s Morgengymnastik mit Esther.
Nach dem letzten Frühstück ging’s gut gelaunt weiter nach Meersburg. Dort erwartete uns eine charmante Stadtführung durch mittelalterliche Gassen – ein bisschen Kultur, ein bisschen Geschichte und ganz viel „Wow, ist das schön hier!“.
Zum krönenden Abschluss sassen wir gemeinsam auf einer der schönsten Terrassen der Stadt, mit Blick über den Bodensee und einem feinen Mittagessen, das viele neidisch machte, die keinen Platz im Restaurant ergattern konnten.
Mit der Fähre ging es dann nach Konstanz und von dort wieder zurück ins Limmattal.
Fazit: Kochen können wir – aber Reisen auch!
Diese Reise hatte alles: Hutwissen, Kräuterwissen, Gaumenschmaus, Krimispass, Seebrise, Shopping und ganz viel Lachen und gute Laune.
Es war eine sehr schöne und abwechslungsreiche Reise mit spannenden Erlebnissen. Ein herzliches Dankeschön an alle für dieses tolle Wochenende und insbesondere an unseren Reiseleiter und Organisator Bernhard.