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Tessin-Como

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Reisebericht

Kochclub-Reise vom 24. – 26. April 2026: Dolce Vita e altro!

Tag 1: Viel Polenta und die Taxi-Rettung
Unsere Reise startete mit den ÖV Richtung Süden. Erster strategischer Halt: das Al Porto in Bellinzona. Wer dort keinen Kaffee trinkt, war eigentlich gar nicht richtig im Tessin. Frisch koffeiniert stolperten wir mit unserer Stadtführerin über das Castel Grande und durch die Altstadt – viel Geschichte, viel Stein und schliesslich sehr viel Hunger. Zum Mittagessen ging es ins legendäre Grotto Bundi in Mendrisio. Auf dem Programm standen Polenta, Steinpilze, Coniglio und als krönender Abschluss eine Cassata. Sagen wir es so: Wir waren danach weniger „Grotto-Besucher“ und mehr unbewegliche „lokale Sehenswürdigkeiten“. Nach einem Abstecher in die Weinhandlung Gialdi (man muss ja Vorräte für schlechte Zeiten sichern) war die Motivation zum erneutem Laufen eher überschaubar. Also ab ins Taxi nach Chiasso, Check-in im Garni Centro und nach einem feinen Nachtessen im Gartinetto fielen wir glücklich ins Bett.
Tag 2: Das Bus-Phantom und grenzüberschreitende Genüsse
Der Morgen begann mit einer Lektion in italienischer Logik: Es fährt kein Bus nach Como (Nationalfeiertag!), aber Billette wurden trotzdem munter verkauft. Dank der S10 mit dem Tilo schafften wir es trotzdem über die Grenze. Nach einer sehr interessanten Stadtführung, einem ausgiebigen Spaziergang durch die Altstadt und über den Mercato di Como folgte die dringend nötige Regeneration:
- Mittagessen: Comocaffe (sehr gut)
- Gelati: (sehr italienisch)
- Apero: Hugo Spritz an der Seepromenade (sehr nötig)
Das Highlight: Das Nachtessen im Crotto del Sergente – ein kulinarischer Traum, der das morgendliche Bus-Phantom sofort vergessen liess.
 Die Rückfahrt nach Chiasso erfolgte standesgemäss mit dem Taxi über die Grenze, und dann hiess es nur noch: Buona notte!
Tag 3: Gefangen in der Osteria (Ein Schicksalsschlag?)
Der letzte Tag führte uns am späten Morgen mit den ÖV über Mendrisio nach Meride. Das Ziel: Die Osteria la Guana. Das Essen war dort so hervorragend, dass wir für die Weiterfahrt glatt auf der falschen Strassenseite warteten und dem Bus beim Davonfahren hinterherwinkten. Schlimm? Nicht wirklich. Wir „mussten“ also eine weitere Stunde in der Osteria ausharren – bei Dolci und Espressi. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen (oder wie die Busse eben ohne uns abfahren). Die geplante Schiffsfahrt auf dem Luganersee fiel zwar buchstäblich ins Wasser bzw. in die Kaffeetasse, aber wir nahmen es gelassen. Müde, satt und mit ein paar Gramm mehr auf den Rippen ging es via Lugano zurück ins Limmattal.
Arrivederci, Ticino e Como!

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Al Porto
Erste Station - Kaffee trinken.
Wahrzeichen Bellinzona
Das Wahrzeichen von Bellizona.
Innenhof
Der Innenhof.
Murata Bellinzona
Murata in Bellinzona.
Alte Türe
Durch diese Türe ...
Palazzo Civico
Palazzo Civico Bellinzona.
Grotto Mendrisio
Unser Tipp in Mendrisio.
Weinhändler
Kochclubreise ohne Weinprobe geht nicht.
Wieder Laufen
Schon wieder laufen.
Schild Osteria
Alte Osteria in Como.
Lardo-Salametti
Lardo & Salametti.
Cassata
Cassata hausgemacht.
Polenta-Fungi
Polenta & Fungi
Casoncelli
Casoncelli Bergamaschi.
Volta-Erfinder
Volta, der berühmte Erfinder von Como.
Basilica St. Abbondio
Basilica St. Abbondio di Como.
Gelati
Ein Gelati in Ehren kann keiner verwehren!
Porta Torre
Porta Torre, Alter Haupteingang.
Dom von Como
Dom von Como, die Westfassade.
Negroni Spritz
Zum Apero ein Negroni Spritz.
Osteria Meride
Zum Glück, eine Osteria in Meride!
Stinco di Maiale
Stinco di Maiale con Polenta.
Crotto in Como
Geheimtipp in Como.
Fettuccine
Fettuccine all'Aglio Nero.
Stadtmauer Como
Alte Stadtmauer von Como.
Osteria Como
Gestern Latteria - Heute Osteria.
Centro Storico
Centro Storico - Alte Gassen.